Seit einigen Jahren lebe ich mit meiner Tochter in Marzahn-Hellersdorf – und wir leben sehr gern hier! Hier ist mein zuhause. Das heißt nicht, dass mir hier alles gefällt. Manches regt mich echt auf: dass Ärzte fehlen, die Post schließt, Kulturstätten wie die »Kiste« dichtmachen, der Schulputz bröckelt und Brücken »wackeln«, dass Arbeit oder Rente oft nicht zu einem guten Leben reichen, dass Menschen mit Behinderung im Alltag stark eingeschränkt werden, dass manchmal Egoismus vor Gemeinsinn geht und Vorurteile gute Nachbarschaft erschweren.
Ich denke und handele sozial und solidarisch. Deshalb bin ich vor 1 ½ Jahren Mitglied der Linken geworden. Dort fühle ich mich wohl.
Kämpfen kann ich. Früher war ich Betriebsrätin bei der Telekom, jetzt arbeite ich für die Gewerkschaft ver.di – da gehe ich notwendigen Auseinandersetzungen nicht aus dem Weg. So will ich auch im Abgeordnetenhaus für Marzahn-Hellersdorf kämpfen.
Ein Politiker sagte mal, Berlin sei arm, aber sexy. Ich will, dass Armut in Berlin keine Zukunft hat!

